König Ludwig

Schon seit seiner Grundschulzeit erfasste Sepp Schleicher die Leidenschaft dem Leben und Wirken König Ludwigs nahe zu kommen. Bei einem Schulausflug in der zweiten Klasse, bei dem er das Schloss Linderhof besuchte war er fasziniert von diesem Gesamtkunstwerk. Das Schloss, der Park – und die ganze Landschaft rundum, das alles hatte der König in jedem Detail geplant und selbst geschaffen und die Künstler mussten detailgetreu seine Vorstellungen und Pläne umsetzen.

Je mehr er sich in späteren Jahren mit König Ludwig II. beschäftigte, desto faszinierender wurde der Regent für ihn. Gerade als Gestalttherapeut erkannte er, welch ganz besondere Fähigkeiten dieser Mensch hatte.

So war er – für seine Zeit völlig ungewöhnlich – ein großer Umweltschützer, der sich immer für den Erhalt von ursprünglicher Natur einsetzte und sich bewusst in die Welt der Berge und die Einfachheit zurückgezogen hat. Er hielt sich z.B. besonders gerne in seinen Hütten auf, die ganz einfach waren, und er liebte es, sich mit den Bauern und Waldarbeitern zu umgeben und sich mit ihnen zu unterhalten. In der Natur suchte er die Stille und hat dort oft viele Stunden alleine zugebracht. Er konnte gut mit sich sein und sein Leben zelebrieren.

In der Art, wie er sein Leben gelebt hat, mit der Beziehung zu sich selbst und seinen Ideen zur Bildung, ist er für ihn ein Vorbild und für den heutigen Menschen ein großes Ziel.

Deshalb hat König Ludwig in der gestalttherapeutischen Arbeit von Sepp Schleicher einen großen Stellenwert.

 

Mehr denn je fühlte er sich dazu gerufen, seine Schätze zu sammeln, für die Nachwelt zu erhalten und dadurch tief das Wesen und Wirken des Königs begreifbar zu machen.

Er träumt von einem Museum. Ein Emotionsmuseum, ein Liebesmuseum muss es sein. Keines, in dem alles einfach in Vitrinen aufgereiht wird, denn jedes einzelne Stück braucht viel Raum und Zeit. Damit man es tatsächlich erfassen kann und begreift, welch großer Mensch König Ludwig war.

Und nur der soll Zutritt bekommen, der sich ganz ausliefert und sich all die Zeit nimmt die es braucht, die Stücke anzuschauen und wirken zu lassen.

Ein Museum, in dem jeder König Ludwig II. erleben kann – etwas für sich von ihm mitnehmen kann, gewissermaßen ein Stück auf dem Königsweg geht.

Ein Museum als Ausdruck des heiligen Grals mit Wagners Musik im Hintergrund, den der König zutiefst verehrte und dessen Musik er geliebt hat.

Ein heiliger, heilender Ort soll es sein, an dem der Besucher über die Person König Ludwigs II. auch mit dessen Kostbarkeit und Königlichkeit in Verbindung kommt. Durch König Ludwig II. will Sepp Schleicher den Menschen nahe bringen, wieviel Kraft eine Vision hat, wie man sich jetzt Heiligtümer schaffen kann, Kostbarkeiten, heilige Räume und Schönheit in der jetzigen Welt.

Er stellt sich vor, dass die Menschen über König Ludwig zu sich selber finden und der Besuch des Museums zu einer Visionsreise wird, einer Selbsterfahrung, bei der jeder Besucher mit den wesentlichsten Lebensfragen in Kontakt kommt:  

  • Was ist mein Heiliger Gral?
  • Was sind meine kostbarsten Schätze?
  • Wo ist das Königtum in mir?
  • Wie lebe ich meine Vision?
  • Wo diene ich dem Göttlichen in mir?
  • Was macht mich zutiefst glücklich, inspiriert mich, hebt mich empor?
  • Zelebriere ich jeden Augenblick?
  • Suche ich mir Vorbilder?
  • Verwirkliche ich mich selbst und bleibe ich mir stets treu ?